Auf Augenhöhe von Herz zu Herz
- Begegnung, Gespräch, Begleitung und Beratung
- Im Teilen von Brot: Abgabe von Mahlzeiten bzw. Lebensmittelpaketen und anderer konkreter Hilfe
- Förderung des Einzelnen durch ganzheitliche Angebote: Kreativatelier, Bewegungsangebote, therapeutische Angebote
Leben in Fülle
Hinausgehen - so wie es Jesus gemacht hat.
Den Menschen suchen, der am Rande ist: verkannt, ausgestossen, verlassen, vergessen.
Ihm begegnen. Von Herz zu Herz. Auf Augenhöhe.
Ihn annehmen. Mit Wärme. Mit Zärtlichkeit. Mit allem, was zu ihm und seinem Leben gehört: Licht und Schatten.
Den wunderbaren Kern eines jeden entdecken. Staunen. Mich an ihm freuen.
Mich an seine Seite stellen. Miteinander den Weg gehen. Schritt für Schritt.
Da-sein. So wie es Gott macht.
Freundschaft mit den Menschen und mit IHM.
Das ist für mich Leben in Fülle.“
Was wir Tun
Broken Bread – Take Away
Unter der Woche verteilen wir viermal am Abend (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag) warme Mahlzeiten an Bedürftige.
Seit Ende 2017 begleiten Schwester Ariane und Pfarrer Karl Wolf Menschen auf der Gasse im Gespräch. Einmal pro Woche gingen sie jeweils am Samstagabend mit einer Gruppe junger Freiwilliger auf die Langstrasse, verteilten Lunchpakete und bauten vertrauensvolle Beziehungen auf.
Mit der Corona-Krise wurde schnell klar, dass diese Form der Gassenarbeit nicht mehr ausreicht.
Seit März 2020 sind wir nun täglich im Langstrassenquartier unterwegs und verteilen bis zu 400 Abendessen an Bedürftige. Wir sind für die Menschen am Rande unserer Gesellschaft da, hören zu, fühlen mit, kommen ins Gespräch, bieten konkrete Hilfe an, bauen Freundschaften und Vertrauen auf. Wir machen aufsuchende, niederschwellige Arbeit.
Die Corona-Krise ist nicht vorbei. Wir bleiben bei den Menschen auf der Gasse und führen das “Broken Bread – Take Away” fort. Wir merken, dass die Menschen auf der Gasse die Mahlzeiten aber auch das Gespräch und Begleitung brauchen.
Die Mahlzeiten werden teils von Restaurants gespendet, teils zum Selbstkostenpreis an den Verein verkauft.
Unsere ganzheitlichen Angebote
Unser Kreativatelier «Creativo»
In unserem Kreativatelier arbeiten wir zusammen mit verschiedensten Materialien und lassen uns von ihnen inspirieren. In ungezwungener Atmosphäre, in Stille oder im Gespräch kann sich jede und jeder kreativ betätigen, das Innere ausdrücken und sich dabei selbst neu entdecken.
Jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr an der Rotwandstrasse 40, 8004 Zürich.
Klick hier auf das Bild, um mehr Informationen darüber zu erhalten.
Unser Bewegungsangebot «Move»
Unsere Spaziergänge sind kleine Ausflüge und Auszeiten in der Natur der näheren Umgebung. Miteinander durch die Natur und die Wälder ziehen, frische Luft atmen, zur Ruhe kommen, austauschen und sich dabei bewegen…
Wir treffen uns jeweils um 13.00 Uhr vor dem Primero, Müllerstrasse 71, 8004 Zürich – mit kleinem Rucksack, Wasserflasche, Regenschutz und Treckingschuhe. Wer Halbtax, GA oder Tramabo hat, bitte mitnehmen.
Rückkehr zwischen 17.00 und 18.00 Uhr.
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Unser Gesprächsangebot «Quo vado»
«Quo vado» – Gesprächsmöglichkeit – jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr ohne Voranmeldung im Primero Atelier an der Rotwandstrasse 40, 8004 Zürich.
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Bist Du in einer schwierigen Situation?
Weißt Du nicht, an welche Stelle Du Dich bei bestimmten Fragen wie Integration, Arbeit, Ausstieg, Wohnung, Krankheit wenden musst?
Komm sonntags im Lokal Primero, an der Müllerstrasse 71, vorbei. Schwester Ariane nimmt sich für Dich Zeit. Einmal im Monat sind wir aufsuchend im Milieu unterwegs. Sprich uns an, wenn Du Unterstützung brauchst.
Gespräch und Aussprache mit Bischof Joseph Maria Bonnemain
Bischof Joseph Maria Bonnemain ist der Bischof von Chur und steht allen, die in der Vorbereitung auf Weihnachten und Ostern mit ihm sprechen wollen, zur Verfügung.
Jeweils im Lokal Primero, Müllerstrasse 71, 8004 Zürich.
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Unser Gassengrab «Freunde»
Ruhen in Frieden im «Paradiesgärtchen»
Unser Gassengrab «Freunde» des Vereins «incontro» befindet sich auf dem Friedhof Sihlfeld D. Es ist ein Ort der letzten Ruhe im «Paradiesgärtchen». Das Grab wird von uns und unseren Freunden und Freundinnen von der Gasse selbst bepflanzt und gepflegt. Es ist ein Ort, der besucht wird und ein Ort, wo man alte Freunde besuchen kann. Es ist ein Ort der Gemeinschaft für unsere Freunde und Freundinnen von der Gasse und für alle, die sich mit uns verbunden fühlen und von uns an einem würdevollen Ort beerdigt werden möchten. Urnen- und Erdbestattung sind möglich.
Bei Interesse wende Dich an Sr. Ariane oder im Stadthaus/Bestattungsamt,
um Deinen Wunsch zu hinterlegen, dort Deine letzte Ruhe zu finden.
Bitte gib den Namen des Grabes an: «Freunde» – Verein incontro.
Das Grab findest Du auf dem Friedhof Sihlfeld D.
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Jobbörse
Menschen aus dem Milieu äussern häufig den Wunsch auszusteigen. Wir erhalten Anfragen nach Jobmöglichkeiten (Reinigung, Haushalt, Privatpflege, Gastronomie etc.). Wir möchten mit Personen aus der Wirtschaft und Kirche solche Perspektiven entwickeln.
Aus diesem Grund suchen wir nach Jobangeboten für Menschen, die arbeitslos sind oder den Ausstieg aus dem Milieu in betracht ziehen. Hast Du ein Angebot oder eine Anregung diesbezüglich? Dann kontaktiere uns.
Sprungbrettwohnungen
Einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten viele erst, wenn sie einen festen Wohnsitz vorweisen können. Der Verein Incontro hat Mietwohnungen in der Stadt Zürich. Wir ermöglichen Einzelpersonen den Einzug in ein WG-Zimmer. Wir begleiten und beraten die Bewohner in regelmässigen Abständen, damit sie in der Arbeitswelt Fuss fassen können. Wenn nötig, haben sie die Möglichkeit, einen Intensivdeutschkurs zu besuchen. Wer einen festen Job und einen festen Wohnsitz hat, hat Chancen auf eine Aufenthaltsbewilligung und langfristige Eigenständigkeit.
Der Mensch - ein Gedanke Gottes
Ich weiß, dass ich ein Gedanke Gottes bin,
selbst wenn ich der unbedeutendste und verlassenste von allen Menschen bin, an den niemand denkt.
Ihr An-den-Rand-Gedrängten, ihr, die ihr Euch vielleicht für ein Nichts in der Geschichte haltet,
denkt immer daran, dass jeder und jede Einzelne von Euch ein Gedanke Gottes ist!“
Coronakrise
rückblickend
Unsere aufsuchende Gassenarbeit, die wir seit Ende 2017 auf der Langstrasse betreiben, begann sich ab dem ersten Lockdown zur Eindämmung der Coronapandemie zu intensivieren.
Als im März 2020 Männer und Frauen aus dem Milieu, die aufgrund des Berufsverbots obdachlos wurden, uns unter Tränen baten, ihnen zu helfen, sassen wir vom Verein «incontro» zusammen und entschieden gemeinsam, unsere Arbeit und Hilfe auf der Gasse auszubauen.
Die niederschwellige, aufsuchende Gassenarbeit wird von Pfarrer Karl Wolf und Schwester Ariane geprägt und mit vielen freiwilligen Helfern und grosszügigen Spendern und Sponsoren getragen.
“Broken Bread” – Lebensmittelabgabe
Unter dem Namen «Broken Bread» riefen wir zu Lebensmittelspenden auf. Wir begannen Lebensmittelpakete in verschiedenen Pfarreien der Stadt Zürich zu sammeln. In der ersten Woche konnten wir 70 Säcke mit Grundnahrungsmitteln für eine Woche auf die Gasse bringen. Die Not spitzte sich von Woche zu Woche zu. Später wurden die Pakete mit eigens gekauften Lebensmitteln aus Spendengeldern ergänzt. Zu Spitzenzeiten gaben wir Samstags rund 1600 Lebensmittelsäcke und Hygieneartikel ab.
Bis heute geben wir den Menschen im Langstrassenquartier warme Mahlzeiten, Grundnahrungsmittel, Lebensmittelpakete und Hygieneartikel ab.










